Veränderte Nervenfunktion bei Reizdarm

 

Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Bauchkrämpfe, Völlegefühl – die Beschwerden bei Reizdarm sind vielfältig. Schätzungen zufolge sind in Deutschland etwa 12 Millionen Menschen – vor allem Frauen – betroffen. Die Ursachen der Erkrankung sind immer noch unbekannt. Daher ist die Diagnose Reizdarm eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Das bedeutet: Zunächst müssen andere in Frage kommende Erkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten als Ursache ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose Reizdarm gestellt wird. Daher gibt es auch keine wirksame Behandlung, die auf die Ursache abzielen könnte. Bislang gibt es nur die Möglichkeit, die Symptome mit entsprechenden Medikamenten zu lindern.  

 

Forscher sind den Ursachen auf der Spur

 

In einer Untersuchung an 200 Reizdarm-Patienten fanden Münchener Wissenschaftler veränderte Enzyme, die wichtige Biomarker für die Erkrankung sein könnten. Biomarker sind messbare Parameter, anhand derer eine Krankheit festgestellt oder eine Aussage über ein Erkrankungsrisiko getroffen werden kann. Eine veränderte Funktion der Nerven in der Darmwand gilt als Auslöser für die Veränderung der Enzyme. Den Forschern ist es gelungen, die veränderte Nervenfunktion mit einem speziellen Protease-Hemmer zu blockieren. Die Untersuchung liefert Ansätze für eine künftige medikamentöse Behandlung bei Reizdarm. Bislang steht der Blocker jedoch noch nicht als Medikament zur Verfügung.

(Quelle: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/34580/

 

Homöopathie bei Reizdarm

 

Der spezielle Ansatz der Homöopathie stellt eine gute Alternative zur herkömmlichen Behandlung bei Reizdarm dar. Jedes homöopathische Mittel wird individuell für den einzelnen Patienten ausgewählt. Nicht jeder Betroffene bekommt dasselbe homöopathische Mittel, da bei jedem Patienten unterschiedliche Symptome in unterschiedlicher Ausprägung vorliegen. Daher ist die Mittelwahl so individuell wie der Patient selbst. Homöopathische Mittel haben eine ganzheitliche Wirkung auf Körper, Geist und Seele zum Ziel. Sie sind eine sanfte Alternative und gelten als nebenwirkungsfrei. 

 

Mit einer wohltuenden Fußreflexzonenmassage den Darm entspannen

 

Die Fußreflexzonenmassage beruht auf der Annahme, dass alle Körperteile inklusive der inneren Körperteile eine entsprechende Reflexzone an den Füßen haben. Mit speziellen Massagegriffen an den Reflexzonen sollen Reize gesetzt und Beschwerden gelindert werden. Bei Reizdarm-Patienten stehen vor allem die Reflexzonen von Magen und Darm im Fokus der Behandlung. Bei einer Fußreflexzonenmassage werden aber im ganzheitlichen Sinne immer alle Reflexzonen behandelt. 

 

Autogenes Training bei Reizdarm

 

Das Autogenes Training als Entspannungsmethode hat sich bei Reizdarm bewährt. Regelmäßige Anwendung kann zu einer Stabilisierung des Befindens und zur Linderung der Beschwerden beitragen. Das Autogene Training enthält sechs Formeln, die auf die Entspannung der Muskulatur, der Förderung der Durchblutung, der Regulation von Verdauungstrakt, Herztätigkeit und Atmung sowie auf die geistige Entspannung abzielen. Entspannungstherapie ist ein wichtiger Baustein der Reizdarm-Behandlung. 

 

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Heilpraktikerin Naturheilpraxis Schlüter - 2018

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