Wie Bitterstoffe beim Abnehmen helfen

 

Mit Bitterstoffen schützen sich Pflanzen vor Fressfeinden. Für den Menschen sind die Bitterstoffe jedoch nicht giftig, sondern im Gegenteil sehr gesund. In der traditionellen Heilkunde werden Bitterstoffe zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Sie wirken verdauungsfördernd, indem sie die Bildung von Magensäure und Gallensaft anregen.

 

Der bittere Geschmack ist dafür verantwortlich, dass der Appetit schneller nachlässt und man somit weniger Nahrung zu sich nimmt. Auch das Verlangen nach Süßem wird durch die Bitterstoffe gebremst.

 

Bitterstoffe sind in vielen Nahrungsmitteln enthalten, wie zum Beispiel in Chicorée, Grapefruit, Kohlrabi, Artischocken, grünem Tee, Kaffee oder Löwenzahn. Mengenmäßig reichen sie beim Verzehr jedoch nicht aus, um den Appetit zu bremsen, da sie aus geschmacklichen Gründen weitestgehend aus den Gemüsesorten herausgezüchtet worden sind. 

 

In der Apotheke sind Bitter-Tropfen erhältlich, die vor jeder Mahlzeit eingenommen werden können und so helfen, den Heißhunger zu stillen. Heimische Bitterkräuter sind unter anderem Beifuß, Hopfen, Löwenzahn, Pfefferminze, Wegwarte und Schafgarbe. Würzen Sie Ihre Speisen doch öfter mal mit Majoran, Rosmarin, Estragon, Kerbel oder Lorbeerblättern. Diese Gewürze enthalten ebenfalls Bitterstoffe. 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Heilpraktikerin Naturheilpraxis Schlüter - 2017

Anrufen

E-Mail