Autogenes Training

 

Zur Ruhe kommen, abschalten - nicht nur in Zeiten der Krankheit - sondern auch vorbeugend in Zeiten der Gesundheit.

 

Sie möchten gerne wissen, wie sie sich selbst - unabhängig von Hilfsmitteln, Zeit und Ort - schnell entspannen können ?

 

In Einzelsitzungen bei Ihnen zu Hause erlernen Sie stufenweise durch einfache Übungen, selbständig einen Zustand der körperlichen und seelischen Ausgeglichenheit, Ruhe und Entspannung zu erreichen. 

 

Das Erlernen des Autogenen Trainings in Einzelsitzungen hat sich bewährt, da ich speziell auf Ihre Bedürfnisse eingehen kann. Da ich zu Ihnen nach Hause komme, können Sie das Autogene Training ohne weiteren Termindruck und ohne Anfahrtsweg und Zeitaufwand für die Anfahrt bequem in Ihrer gewohnten häuslichen Umgebung erlernen. 

 

Kursumfang: 6 Termine (Dauer ca. 45 Minuten) zu je 30 €

 

Beachten Sie auch mein Angebot zu Autogenem Training in der Schwangerschaft und bei Tinnitus

 

 

Was ist autogenes Training?

 

Beim autogenen Training handelt es sich um ein wissenschaftlich anerkanntes Entspannungsverfahren, welches auf Basis der Autosuggestion (Selbsthypnose) arbeitet. Es wurde um 1920 von dem Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose heraus entwickelt. Das autogene Training ist in Deutschland weit verbreitet und wird bei vielen verschiedenen Beschwerden von Ärzten empfohlen. 

 

Was bedeutet autogenes Training?

 

Der Begriff autogen setzt sich aus zwei Teilen zusammen (griech. „auto“ = selbst, selbständig und griech. „genero“ = hervorbringen, erzeugen) und bedeutet soviel wie selbst erzeugte bzw. von innen heraus erzeugte Entspannung. 


Während der Übungsphase wird die Entspannung allerdings durch Anleitung eines Trainings zunächst von außen her erzeugt. Ziel der Methode ist jedoch die Entspannung, die jeder Einzelne in sich selbst und ohne äußere Hilfsmittel, wie zum Beispiel Musik oder eine Trainingsanleitung auf CD, hervorbringen kann.

 

Die Geschichte der selbst erzeugten Entspannung

 

Das autogene Training ist nicht die erste Methode zur Selbstentspannung. Bereits seit dem Altertum sind solche Verfahren aus dem Buddhismus bekannt. Heutzutage sind Entspannungstechniken aus dem Yoga oder dem Zen weit verbreitet und akzeptiert. Zur Zeit von J.H. Schultz stand man diesen Entspannungsmethoden jedoch skeptisch gegenüber, weil sie sich kaum von der religiösen Lehre trennen lassen. Sie sind eingebettet in die Weltanschauung der Religion und entfalten sich nur, wenn sie gemeinsam mit ihr unterrichtet werden. 

 

J.H. Schultz entwickelte in seiner psychiatrischen Praxis ein Entspannungsverfahren, welches losgelöst von religiösen Lehren und kulturellem Umfeld zu praktizieren sein sollte. Aus seinen Erfahrungen mit der Hypnose entstand die das autogene Training als Selbsthilfemethode. 

 

Wann kann das autogene Training hilfreich sein?

 

Das Entspannungsverfahren wird als begleitende Behandlungsmaßnahme bei verschiedenen Erkrankungen angewendet:

 

- stressbedingte Beschwerden
- psychosomatische Beschwerden
- Fibromyalgie
- Tinnitus
- Reizmagen, Reizdarm
- Schlafstörungen
- innere Unruhe, Nervosität
- Ängste (Platzangst, Flugangst, Prüfungsangst)
- Bluthochdruck
- bei chronischen Schmerzen 
- und vieles mehr...

 

Die Methode wird auch von vielen gesunden Menschen angewendet, zur allgemeinen Entspannung sowie zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit (zum Beispiel Studierende, Leistungssportler und Manager).

Während der Schwangerschaft wird das autogene Training empfohlen, um die werdende Mutter auf die stressige Zeit nach der Geburt vorzubereiten und um den Geburstvorgang an sich zu erleichtern. 

 

Stufen des autogenen Trainings

 

Das Verfahren wird in drei Stufen aufgeteilt.


1. Grundstufe (bzw. Unterstufe)
2. Mittelstufe
3. Oberstufe

 

In der Grundstufe werden vor allem die Funktionen des vegetativen Nervensystems angesprochen, während in der Mittelstufe Verhaltensänderungen angestrebt werden. Die Oberstufe schließlich wird während einer psychotherapeutischen Behandlung zur Unterstützung eingesetzt. 

 

In Entspannungskursen werden vor allem die Techniken der Grundstufe vermittelt. 

 

Die Grundstufe des autogenen Trainings

Den Teilnehmern von Kursen werden in der Unterstufe sechs Übungen vermittelt:

 

1. Wahrnehmen von Schwere
2. Wahrnehmen von Wärme
3. Regulierung der Atmung
4. Regulierung der Herztätigkeit
5. Wärme des Solarplexus (Bauchraum)
6. Kühle der Stirn 

 

In den Zeiträumen zwischen den einzelnen Kursterminen werden die Teilnehmer dazu aufgefordert, die Übungen mehrmals täglich zuhause durchzuführen. Am Ende des Kurses sollten die Inhalte des autogenen Trainings und die Übungen verinnerlicht sein und die Teilnehmenden sollten in der Lage sein, sich selbst jederzeit und ohne Hilfsmittel in einen entspannten Zustand versetzen zu können. 

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Heilpraktikerin Naturheilpraxis Schlüter - 2017

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