Fußreflexzonentherapie / Fußreflexzonenmassage

 

Die Fußreflexzonenmassage (-therapie) wurde schon vor tausenden von Jahren in China, Indien und bei einigen Indianerstämmen praktiziert. Die alternative Behandlungsmethode geht davon aus, dass sich der gesamte menschliche Körper über bestimmte Reflexzonen in den Füßen wiederspiegelt. Jeder Körperteil, jedes Organ und jede Bindegewebsstruktur ist an eine bestimmte Stelle am Fuß gekoppelt.

 

Die Anwendung und die Wirkweise der Fußreflexzonenamassage ähnelt der Akupressur. Auffällige Reflexzonen werden mittels Druckmassage behandelt. Eine belastete Reflexzone erkennt der Therapeut an verhärtetem oder verändertem Gewebe und auch daran, dass die Reflexzone bei Berührung und Druck schmerzt. Diese Zeichen gelten als Hinweis darauf, dass auch das zugeordnete Körperteil belastet ist. Dies muss nicht zwingend bedeuten, dass ein Organ oder Körperteil bereits erkrankt ist.

 

Eine spezielle Massage der belasteten Reflexzonen am Fuß soll einen Reiz an das jeweilige Zielorgan weiterleiten und so bei Heilungsprozessen unterstützen. Ziel der Fußreflexzonenmassage ist eine bessere Durchblutung und eine Anregung des Stoffwechsels.

 

Eine Fußreflexzonenmassage hat nicht nur Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden, die Massage ist auch Wellness für die Seele.

 

Ablauf einer Fußreflexzonenbehandlung

 

In einer ersten Sitzung wird zunächst ein Befund erhoben. In einem ausführlichen Gespräch werden aktuelle Beschwerden und Vorerkrankungen besprochen. Dann wird bei einer ersten Fußreflexzonenmassage jeder einzelne Punkt auf Auffälligkeiten wie Schmerzen oder Gewebeveränderungen überprüft. Direkt im Anschluss erfolgt die Behandlung der ermittelten belasteten Reflexzonen.

Das Behandlungsspektrum der Fußreflexzonenmassage (Fußreflexzonentherapie) ist breit gefächert. Besonders bewährt hat sich die Reflexzonenmassage bei Magen-Darm-Erkrankungen, chronischen Schmerzzuständen und Stressbedingten Beschwerden.

 

In der Regel umfasst ein Behandlungszyklus etwa sechs bis acht Sitzungen. Die Terminabstände richten sich nach den individuellen Bedürfnissen. Regelmäßige Massagen der Fußreflexzonen in Abständen von vier bis sechs Wochen können einen Therapieerfolg stabilisieren und insgesamt zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit verhelfen. 

 

Fußreflexzonenmassage bei Magen- und Darmbeschwerden

 

Völlegefühl, Aufstoßen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Verdauungsprobleme - viele Menschen kennen diese Symptome. Anhaltende Verdauungsbeschwerden können negative Auswirkungen auf die berufliche Tätigkeit und die allgemeine Lebensqualität haben. Die Ursachen der Beschwerden sind vielfältig. Wann könnte eine Fußfreflexzonenmassage hilfreich sein?

  • Reizmagen
  • Reizdarm
  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • ...

Ziel der Fußreflexzonentherapie ist die Linderung von Beschwerden, Unterstützung der Heilungsprozesse sowie die Entspannung der Patienten. Da viele Verdauungsbeschwerden durch Stress ausgelöst oder verschlimmert werden, ist die Entspannung der Betroffenen sehr wichtig, um die Lebensqualität zu verbessern. 

 

Fußreflexzonenmassage bei Schmerzen

 

Chronische Schmerzen sind sehr häufig psychosomatisch bedingt. Besonders bei Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen liegt die Ursache oftmals in belastenden Familien- oder Berufssituationen. Die Fußreflexzonenmassage soll die Schmerzen lindern und den Patienten zu mehr Entspannung verhelfen. Dabei ist es von Vorteil, dass bei der Reflexzonenmassage die zugehörigen Punkte am Fuß behandelt werden und nicht die onehin schon schmerzhaften Partien an Nacken, Schultern oder Rücken.

 

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Heilpraktikerin Naturheilpraxis Schlüter - 2017

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